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Die Frau des Michelangelo

oder "Eine unmoralische Bargeschichte" von Éric Assous

Diese Frau hat keine Lust auf das Alltägliche: Sie wartet in der Hotelbar und nicht im Café auf ihre Freundin, da das Luxushotel Michelangelo die wesentlich angenehmere Atmosphäre verströmt und distinguiertere Gäste hat.


Am Fenster vis-á-vis sitzt ein Mann. Er beobachtet die Frau. Sie steht auf, telefoniert, kehrt an ihren Platz zurück. Ihr Sitzplatz ist besetzt. Der Mann von vis-à-vis lächelt charmant und fragt: „Was kosten Sie?“. Sie reagiert amüsiert, denn der Mann, der ihr diese Frage stellte, ist elegant gekleidet, ein ziemlich cooler Typ. Klar kommt es für sie nicht in Frage, Geld von ihm zu nehmen. Sie ist verheiratet, gut situiert und nicht käuflich. Aber ein unbekanntes Spiel mit einem Fremden zu spielen, reizt sie.

Drei Tage später trifft die Frau ihre Freundin Florence. Florence ist das Gegenteil von ihr: geschieden, Geldsorgen, zwei kleine Kinder, für die der Vater das Sorgerecht hat, was gut für die Kinder ist,. Florence braucht Sex und Abenteuer wie Andere die Luft zum Atmen.

Als ihr die Frau das Erlebnis im Hotel Michelangelo erzählt, steht Eines für Florence fest: Der Unbekannte muss kontaktiert werden, um der Monotonie des Alltags zu entkommen.

Éric Assous, dem Autor dieses Monologs, gelingt es vortrefflich, dieses außergewöhnliche Erlebnis spannend und humorvoll in Szene zu setzen. 

Die Frau des Michelangelo Die Frau des Michelangelo Die Frau des Michelangelo

Mitwirkende:

Auf der Bühne

Josephine Hoppe, Schauspielerin

Termine:

SA 18.11.2017 20:00 Uhr ausverkauft
FR 24.11.2017 20:00 Uhr Karten
SA 30.12.2017 20:00 Uhr Karten
SO 14.1.2018 16:00 Uhr Karten
FR 26.1.2018 20:00 Uhr Karten